übüAktuell & übüRetrospektive 2026
Literatur Theater | Videoprojekte
übüRetrospektive | Jänner 2026
dieÜbüs | Theaterstück frei nach Alfred Jarrys Ubu Roi
Ein schröcklich schauriges Königsdrama frei nach Alfred Jarry´s Theaterstück König Übü – Ubu roi. Inspiriert von Alfred Jarry entstand im Jahre 2015, passend zum 20. Jubiläum des werkraumtheaters, der erste Teil der vorerst nur als Trilogie geplanten übüSerie.
April 2026 | Coming Soon | Video Clip 15
Zum Inhalt - Das Szenario: Wenn das Karma zuschlägt
Nachdem sie in Polen ordentlich für Chaos gesorgt haben, ist die Party vorbei. Die Bilanz sieht düster aus:
Mutter Übü: Ist auf der Flucht. Nachdem ihr Versuch, den Kronschatz zu stibitzen, kläglich gescheitert ist, irrt sie hungrig und völlig fertig durch die Wildnis. Ihr einziger Antrieb? Die nackte Angst vor der Strafe und die Hoffnung, irgendwo noch einen letzten Silberlöffel zu klauen.
Vater Übü: Unser „heldenhafter“ Ex-König stolpert ebenso durch die Weiten Polens. Seine militärische Strategie? Desaströs. Sein Mut? Nicht vorhanden. Sein Ego? Größer als sein Bauch (und das will was heißen!).
Ein Paar wie Pech und Schwefel (oder eher Pest und Cholera)
Dass sich diese beiden ausgerechnet in einem einsamen Versteck im Gebirge wiederfinden, ist die Krönung ihrer absurden Paardynamik. Hier gibt es kein „Schatz, ich bin froh, dass du lebst“, sondern nur gegenseitige Vorwürfe, paranoide Zuckungen und die absolute Abwesenheit von Empathie.
Was bisher geschah
Playlist König Übü
dazu | 28. 02. 2025 Ubu heute | Thaliatheater Ubu Making of
Er ist wieder da!
Die Welt spielt verrückt: Wir leben plötzlich jenseits aller Gewissheiten.
Er sendet seine Egobotschaften in die Welt. Desinformation und Kraftmeiereien. Er biegt sich die Sprache zurecht und schafft Realitäten: „Merdre! Schreitze!“ Die Kacke ist am Dampfen und die Moral geht vor die Hunde!
Er massakriert und terrorisiert das eigene Volk und zieht gegen andere Länder in den Krieg.
Was für eine Farce. Oder doch nix als die Wahrheit.?!
König Ubu lebt seine Allmachtsfantasien aus
Im Grunde gibt es nichts Passenderes in diesen Tagen, als Alfred Jarrys vor Dreistigkeit strotzenden Ubu auf die Bühne zu holen, der vor 128 Jahren erstmals in unbekannter Direktheit alle auf das stieß, was feine Nasen nie riechen wollten: den eigenen Dreck.
Eine Geschichte über die fatale Nähe von Monstrosität und Lächerlichkeit, von Skrupellosigkeit und grenzenloser, hohler Banalität.
„König Ubu“ zeigt den Prototyp des egomanen Spießers, des dummdreisten Tyrannen, dessen Spuren sich unübersehbar, quer durch die Geschichte, bis ins Heute ziehen. Er zerschlägt gerade die Demokratie und staunt, wie leicht das geht.
Das „Enthirnungslied“ wird angestimmt: „Da seht, seht wie die Maschine flitzt / Da seht, seht wie das Gehirn schön spritzt / Da seht, seht wie der Rentier arg schwitzt… / Hurra Horn zack Arsch Loch! / Vatter Ubu lebe hoch!“
[Text Thalia Theater, aus dem Französischen von Heinz Schwarzinger / Video – Regie Johan Simons ]
21.10.2025 | Kulturförderungspreise 2025
Literaturstipendien der Stadt Graz 2025
Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder die Kulturförderungspreise und Stipendien der Stadt Graz im Bereich Kunst und Wissenschaft vergeben.
Die Literaturstipendien der Stadt Graz gehen an Rezka Kanzian und Mike Markart
Die feierliche Übergabe fand am Dienstag, 21. Oktober 2025 im Theaterhaus statt. Überreicht wurden die Preise von Kulturstradträtin Claudia Unger: „Mit den Stipendien und Preisen will die Stadt Graz Hochbegabte unterstützen und herausragende Leistungen würdigen.
Wir gratuliere allen Preisträger:innen ganz herzlich.
Überreicht wurden die Preise von Kulturstradträtin Claudia Unger:
„Mit den Stipendien und Preisen will die Stadt Graz Hochbegabte unterstützen und herausragende Leistungen würdigen.
Portrait Rezka Kanzian
Etwas mehr Retrospektive
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