Mutter Übü (Rezka Kanzian) bereichert das Portal durch ihr eigenständiges literarisches und kulturelles Wirken. Neben ihrer zweisprachigen Dichtung (Deutsch/Slowenisch) und dem feinsinnigen Lektorat der Theatertexte gestaltete sie im Werkraumtheater die eigenständige Reihe die Anderen Seiten – eine Plattform für Lesungen slowenischer Autoren mit Musik.
In steter, organisatorischer und visueller Zuarbeit durch Vater Übü verlaufen ihre literarischen Wege und das gemeinsame Schaffen seit jeher in produktiver Parallele.
Poesie als Brücke. Literarische Grenzgänge, eigenständige Dichtung von Rezka Kanzian zwischen zwei Kulturräumen.
Literarische Reihe: Konzeption und Durchführung von Lesungen slowenischer Autoren mit Musik im Werkraumtheater.
Sichtung & Exegese: Sprachlicher Feinschliff der Theatertexte sowie präzise Zusammenfassungen der Arbeiten von Vater Übü.
Während Mutter Übü den literarischen und musikalischen Bogen der Anderen Seiten spannte, schuf Vater Übü im Hintergrund die Gesamtinfrastruktur. Und umgekehrt. So bleiben die künstlerischen Sphären autonom, greifen aber in der Praxis nahtlos ineinander.
Die Werkschau von Rezka Kanzian ist ein lebendiges Dokument eines vielseitigen literarischen und kulturellen Wirkens. Von der zweisprachigen Dichtung über das feinsinnige Lektorat bis hin zur Reihe die Anderen seiten laden diese Spuren dazu ein, vertieft, entdeckt und weitergedacht zu werden.
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