Werkschau - Franz Blauensteiner

Das dramatische Werk von Franz Blauensteiner spannt einen weiten Bogen: vom stummen Spiel ohne Worte und der akrobatischen Clownerei über die scharfsinnige Form des Dramoletts bis hin zu feinfühligen Auftrags- und Anlassstücken zu den unterschiedlichsten Abschnitten des Lebens.

Was als flüchtiges Event oder flüchtige Geste auf einer Feierlichkeit beginnt, entpuppt sich in dieser Werkschau als feingliederig geschmiedetes Skript eines Autors, der jede Form der Bühne als Raum für künstlerischen Freiraum nutzt.

Gez. Doktor Faustroll, offizieller Chronist und Archivar der übüfamily

Die Spiele ohne Worte

Physisches Theater und rein visualisierte Dramatik. Die Reduktion der Sprache auf die reine physische Präsenz und auf die Choreografie – manchmal stumm, oft absurd, immer direkt.

Die Anlass-Akte & Stücke aus dem Alltagsleben

Auftrags- und Anlasswerke zu ganz unterschiedlichen Anlässen des Lebens (ob Jubiläumsfeiern, Weihnachts- oder Neujahrsfeste). Theater mitten aus dem Leben gegriffen: Unterhaltsame, feinsinnige, dramaturgische Unterwanderung des Profanen.

Die Dramolette & Kurzstücke

Die Königsklasse der prägnanten Form – Minidramen, Szenenfragmente und Zungenschläge. Viel Geschichte, kurz und pointiert, manches Mal auch herzlich absurd! In wenigen Minuten wird ein ganzer Mikrokosmos aufgebaut, ad absurdum geführt und fulminant demontiert.

Die Großen Formate

Abendfüllende Inszenierungen (wie „Der ewige Kreis“, „Fall eines Anarchisten Dr. Otto Gross“, „Schubert – unvollendete Symphonie“, „Mediasokles“, „Der Rassist“, „Übü Roi“, „Übü in Ketten“ oder „Der Klassenabend“). Das literarische Fundament des Werkraumtheater-übüFamily Repertoires, in dem Biografie, Textbuch, Video-Kunst und theatrale Leidenschaft zur vollen Symbiose verschmelzen.

An das Publikum im Übü Land

Eine Werkschau ist kein starres Monument, sondern ein atmendes Archiv. Die hier versammelten Skripte, Dramolette und Aufführungsdokumente laden dazu ein, entdeckt, hinterfragt und auf der virtuellen wie realen Bühne weitergedacht zu werden.

Tauchen Sie ein in die Bild- und Videoarchive der vergangenen Jahre, stöbern Sie in den Inszenierungen oder treten Sie direkt mit der übüFamily in Kontakt.