werkraumtheater 1995-2000

werkraumtheater

1995 - 2020

1995

Der ewige Kreis - Solo

Der ewige Kreis. Genesis in Taschenformat

Genesis in Taschenform. Im Kerzenhalbkreis wird das Atmen zum Wagnis. In seinem Soloprogramm bietet F. Blauensteiner ein still bewegtes und bewegendes Theater.

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1996

Woman - ein Stück No

werkraumtheater Mission Woman, ein Stück No.

Ein Zyklus in Bildern nach dem Muster des japanischen No-Theater.
Ausganspunkt – eine biographische Skizze über den Selbstmord der Wiener Künstlerin Joana Thul, an deren künstlerischen  Lebensnerv viele arme und ehrgeizige Künstler gesaugt haben. Auch jener, mittlerweile verstorbene Literat, Thomas Bernhard, bekannt für schonungslose Beschreibungen österreichischer Sitten-bilder, hat aus ihrem Tod in voyeuristischer Erregung literarisches Kapital geschlagen, jonglierend zwischen Dichtung und Wahrheit.

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1997

Kuge - Blumen der Leerheit - Solo zu Dritt

Kuge - Blumen der Leerheit, ein Solo zu Dritt.

Kuge, ein Mimodrama mit Masken. Ein Spiel ohne Worte – Solo zu Dritt.

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1998

Schubert - Report eines unvollendeten Lebens

Schubert Premiere 7. März 1998 UA Sporthalle, Julius - Raab - Heim

Schubert – der eindrucksvolle Report eines unvollendeten Lebens. Die Stadt Graz schickt seine Großen auf Herbergssuche; jetzt muß Franz Blauensteiners „armes“, so überreiches Gesamttheater sogar im Raab-Lehrlingsheim Unterschlupf finden. Aber Kenner strömten in Scharen vorbei, um die Werkraum-Produktion […] zu sehen. Und wurden reich beschenkt.

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1999

Mediasokles - Eine moderne Orestie - Maskenspiel

Mediasokles, eine antike Kriegsberichterstattung

Wahlkampfzirkus in der Hauptstadt Abraxos. Die panabroxianischen Spiele werden eröffnet. Der Kampf um die wirtschaftliche und politische Macht entfacht bürgerkriegs-ähnliche Zustände. Die Gerichte funktionieren nicht mehr, niemand hält sich an die Gesetze, das Einzige, was zählt, ist die Lobby.

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2000

Die verlorenen Kinder des Olymp

Kinder des Olymp. werkraumtheater Rückschau 2004

Die verlorenen Kinder des Olymp
Weckrufe vom Olymp. „Verlorene Kinder“ suchen neue Freiräume.
Längst Untergegangen sind schon Sonne, Mond und Stern den Kindern des Olymp. Mit schweren Koffern ziehen sie wieder über Stock und Stein. Ins Freie, „ans Meer“, wo als Mensch zu atmen (noch) möglich scheint. Maßgeschneidert der Zeit ist Franz Blauensteiners und Rezka Kanzians Kunsttheater und kommt mit „Die Verlorenen Kinder des Olymp“ im Grazer Wist engagiert und poetisch leise, aber mit Weckruf der Posaunen von Spiel, Bewegung, Wort umso eindringlicher daher. Über Leitern, Stock und Stein, durch Granatfeuer geht es und ständige Bedrohung – „Vorsicht, Patrouille!“, welche auch immer observiert, kontrolliert, eingreift. Pierrot reist wieder. Diesmal als Frau, die den Mann fragt: „Sind wir jetzt tot oder leben wir noch?“ Eine Antwort fällt schwer. Selbst auf dem Platz der Republik. Oder gar im Niemandsland. Hilft der Ruf „Widerstand! Widerstand!“ noch? Wenn längst „im Bauch des Volks ein neues „Monster“ wächst?

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2001

2002

2003

2004

2005